Ein Vergleichsprofil bündelt den Vergleichsmodus, die verglichenen Inhaltstypen, Toleranzen und optionale Verarbeitungsschritte von i-net PDFC. Sie können es direkt in der Profil-Sidebar eines Vergleichs auswählen und anpassen. Welche Werte sichtbar sind, hängt vom ausgewählten Profil sowie von den installierten und verfügbaren Plugins ab.
Optionale Gruppen und Felder erscheinen nur, wenn das zugehörige Plugin und gegebenenfalls benötigte Ressourcen verfügbar sind.
Die Profil-Sidebar enthält in ihrer Kopfzeile die aktuelle Profilauswahl, Profil erzeugen und das Menü Aktionen. Das Aktionsangebot hängt unter anderem von Profilherkunft, Schreibschutz, Serverrestriktionen, verfügbarer Drive-Anbindung und Berechtigungen ab; deshalb ist nicht jede Aktion immer sichtbar oder aktiv.
Im Menü Aktionen stehen je nach diesen Voraussetzungen folgende Aktionen zur Verfügung:
Die serverseitige Freigabe und Berechtigungssteuerung für Vergleichsprofile wird in der Konfiguration der Vergleichsprofile beschrieben.
Die Profilauswahl gruppiert die Einträge nach ihrer Herkunft:
Name und Beschreibung werden in der Auswahl angezeigt. Die Kennzeichnung Angepasst weist auf eine persönliche, von einem bereitgestellten Profil abgeleitete Variante hin. Zentral bereitgestellt kennzeichnet einen zentral verwalteten Eintrag.
Ein Warnsymbol weist auf ungültige oder nicht mehr zuordenbare Profilwerte hin. Wenn die Oberfläche eine Bereinigung anbietet, entfernt oder ersetzt sie diese nicht mehr gültigen Werte, damit das Profil wieder verwendet werden kann. Duplizieren Sie nicht editierbare, freigegebene oder bereitgestellte Profile, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Das Suchfeld Einstellungen filtern filtert die sichtbaren Gruppen und Optionen. Wenn keine sichtbare Einstellung zum Suchtext passt, zeigt die Sidebar einen leeren Trefferzustand an.
Änderungen an einzelnen Sidebar-Feldern werden nach kurzer Verzögerung direkt im Profil beziehungsweise in den benutzerdefinierten Einstellungen des Vergleichs gespeichert. Ist das automatische Neuvergleichen aktiviert, plant i-net PDFC danach selbst einen neuen Vergleich.
Ist das automatische Neuvergleichen deaktiviert, markiert die Sidebar die Vergleichseinstellungen als geändert und zeigt im Fußbereich Anwenden. Diese Schaltfläche ist erst bei einem bereits gestarteten und editierbaren Vergleich verfügbar. Validierungsfehler werden am betroffenen Feld angezeigt und verhindern das Speichern beziehungsweise das Neuvergleichen dieses Werts.
In der Desktop-Oberfläche kann die Sidebar angeheftet oder bei Bedarf eingeblendet werden. Bei kleinen Layouts wird sie als überlagernder Dialog dargestellt.
i-net PDFC kann bereits bei der Dokumentanalyse passende Profilwerte empfehlen. Die Vorschläge erscheinen gruppenbezogen und nur, wenn der vorgeschlagene Wert vom aktuellen Profilwert abweicht. Nicht jede Option erzeugt Empfehlungen; Umfang und Zeitpunkt hängen von installierten, empfehlungsfähigen Filtern und der Dokumentanalyse ab.
Mit dem Haken am Vorschlag übernehmen Sie den vorgeschlagenen Wert. Die Übernahme wird wie eine normale Profiländerung gespeichert und löst bei aktiviertem automatischem Neuvergleichen einen neuen Vergleich aus oder wird andernfalls für Anwenden vorgemerkt.
Ausblenden verbirgt einen Vorschlag vorübergehend. Nie anzeigen speichert die Ausblendung lokal für diese Einstellung. Über Aktionen → Vorschläge einblenden können Sie ausgeblendete Vorschläge einzeln oder vollständig wieder anzeigen.
Profile werden als XML exportiert und können anschließend wieder in i-net PDFC importiert werden. Der Import ersetzt die betroffenen Profileinstellungen. Duplizieren Sie ein bereitgestelltes oder freigegebenes Profil, wenn Sie den Import zunächst in einer eigenen Variante prüfen möchten.
Die Gruppe Seiten und Bereiche legt fest, wie Inhalte und räumliche Anordnung für den Vergleich bestimmt werden.
Die folgenden Werte sind verfügbar:
Große Textersetzungen zusammenfassen fasst zusammenhängende große Textänderungen zu größeren Unterschiedseinheiten zusammen, statt viele einzelne Unterschiede anzuzeigen.
Die optionale Erweiterung für ausgewählte Seiten, den Bereichsfilter sowie Kopf- und Fußzeilen ergänzt diese Gruppe nur bei verfügbarer Installation.
Der Gruppen-Schalter Text vergleichen aktiviert oder deaktiviert den Textvergleich. Die untergeordneten Einstellungen sind bei deaktiviertem Textvergleich nicht wirksam.
Textausrichtungstoleranz (%) legt fest, wie stark eine relative Abweichung der Textausrichtung bei der Zuordnung berücksichtigt werden darf. Der Bereich reicht von 0 bis 30 Prozent in Schritten von 0,5 Prozent. Diese Einstellung ist von der separaten Positionsprüfung zu unterscheiden.
Textpositionen prüfen erscheint nur im Modus Seite für Seite. Bei Aktivierung wird Positionstoleranz (px) eingeblendet. Sie können innerhalb des zulässigen Bereichs einen Wert von 0 bis 100 Pixeln verwenden; für diese Stufe ist kein fester Schritt vorgegeben.
Unter Weitere Textoptionen anzeigen sind folgende Prüfungen verfügbar:
Die optionalen Erweiterungen Rotierten Text ignorieren und Inhalte herausfiltern werden ebenfalls unter den erweiterten Textoptionen eingeordnet.
Der Gruppen-Schalter Linien und Formen vergleichen aktiviert oder deaktiviert den Vergleich von Linien und Formen.
Der Gruppen-Schalter Bilder vergleichen aktiviert oder deaktiviert den Bildvergleich.
Die Annotation-Gruppe enthält den Gruppen-Schalter Annotationen vergleichen. Er aktiviert oder deaktiviert den Vergleich von Annotationen.
Annotationen detailliert vergleichen vergleicht zusätzliche Attribute der Annotationen.
Alternativtexte vergleichen bezieht PDF-Tags und Alternativtexte ein. Diese Option ist unabhängig vom Gruppen-Schalter Annotationen vergleichen; die Prüfung kann deshalb auch außerhalb eines aktivierten Annotationenvergleichs wirksam sein. Die Begriffe Kommentare und Anmerkungen beschreiben dabei nur den fachlichen Zusammenhang und sind keine UI-Bezeichnungen.
Die Gruppe Weitere Vergleichsoptionen bündelt installierte Optimierungs- und Prüfplugins. Dazu gehören einfache Tabellen, unsichtbare Elemente, mehrspaltige Layouts, vereinheitlichte Texte, externe Links und Inhaltsgruppierung. Die jeweiligen Seiten beschreiben die einzelnen Optionen und ihre Abhängigkeiten.
Die Gruppe OCR und Texterkennung wird nur gebildet, wenn OCR oder Schriftzuordnungsreparatur verfügbar ist. Je nach installierten und verfügbaren Erweiterungen stehen folgende Werte zur Verfügung:
Dokumentsprache kann bei aktivierter OCR-gestützter Verarbeitung erscheinen, wenn mehr als eine Sprachressource verfügbar ist. Toleranz für ähnliche Zeichen ist nur für Modi mit Texterkennung aktiv. CMAP deaktivieren ist nur für Modi mit Schriftzuordnungsreparatur aktiv.
Wenn weder OCR noch Schriftzuordnungsreparatur verfügbar ist, wird die gesamte Gruppe entfernt. Eine allein verfügbare Sprachauswahl bleibt in diesem Fall nicht als eigenständige OCR-Gruppe sichtbar. Die Details stehen auf den Seiten für OCR, Schriftzuordnungsreparatur, Dokumentsprache und CMap.
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