Stand: Juni 2026
Kompatibilitäts-Setup: Diese Seite beschreibt einen Fallback-Pfad mit einem separatenONLYOFFICE Docs Community Edition-Server auf Windows Server. Der empfohlene primäre Setup-Pfad für Euro-Office ist Euro-Office mit Docker.
Diese Seite beschreibt eine Standardinstallation mit einem separaten ONLYOFFICE Docs Community Edition-Server auf Windows Server und einem i-net HelpDesk-Server, der diesen über feste HTTPS-URLs erreicht.
Wichtig für einen stabilen Betrieb:
Laut ONLYOFFICE benötigt die Community Edition auf Windows einen 64-Bit-Windows-Server 2016 oder neuer. Die Standardinstallation erfolgt über onlyoffice-documentserver.exe und installiert den Dokumentserver standardmäßig nach C:\Program Files\ONLYOFFICE\DocumentServer\.
Nach der Installation sollte die Startseite über http://localhost oder die Serveradresse erreichbar sein.
Für die Integration sollte der Dokumentserver über eine echte HTTPS-URL bereitgestellt werden, zum Beispiel https://docs.example.com. Laut ONLYOFFICE erfolgt die HTTPS-Umschaltung unter Windows über die NGINX-Konfiguration des Dokumentservers:
DsProxySvc stoppen.%ProgramFiles%\ONLYOFFICE\DocumentServer\nginx\conf\ds-ssl.conf.tmpl nach %ProgramFiles%\ONLYOFFICE\DocumentServer\nginx\conf\ds.conf kopieren.ds.conf die Platzhalter für Zertifikat, Private Key, optional Client-Verification, HSTS und Diffie-Hellman-Parameter setzen.DsProxySvc wieder starten.443 in der Firewall freigeben.%ProgramFiles%\ONLYOFFICE\DocumentServer\bin\documentserver-update-securelink.bat ausführen.
Damit ist das ds-ssl-Template die maßgebliche Basis für SSL auf der ONLYOFFICE-NGINX-Seite.
ONLYOFFICE verwendet JWT für die Absicherung der Editor-Konfiguration und der Callback-Kommunikation. Für die aktuelle Dokumentation wird von einem aktuellen ONLYOFFICE-Docs-Stand mit aktivierter JWT-Unterstützung ausgegangen. Für eine reproduzierbare Integration sollte ein bewusst gewählter fester Wert verwendet werden.
Die Konfiguration steht unter Windows in:
%ProgramFiles%\ONLYOFFICE\DocumentServer\config\local.jsonDort sollte derselbe Secret-Wert in allen drei Bereichen gesetzt sein:
services.CoAuthoring.secret.inbox.stringservices.CoAuthoring.secret.outbox.stringservices.CoAuthoring.secret.session.string
Nach Änderungen in local.json die ONLYOFFICE-Dienste neu starten, damit die Konfiguration wirksam wird.
In der normalen Konfigurationsansicht sollten diese Felder gesetzt werden:
https://docs.example.comlocal.jsonIm einfachen Standardfall bleiben diese Felder leer:
Wichtig: Das HelpDesk-Session signing secret ist nicht dasselbe wie services.CoAuthoring.secret.session.string im ONLYOFFICE-Server. Das erste sichert die von HelpDesk erzeugten Editor-Starttokens, das zweite gehört zur internen JWT-Konfiguration von ONLYOFFICE.
Für die Standardinstallation müssen die folgenden Verbindungen funktionieren:
Wenn ein Reverse Proxy davor liegt, sollten laut ONLYOFFICE die Header X-Forwarded-Proto und X-Forwarded-Host korrekt gesetzt werden.
Falls auf einer der beiden Seiten zusätzliche Origin-, CORS-, CSP- oder Frame-Einschränkungen aktiv sind, müssen die jeweiligen öffentlichen Origins gegenseitig freigegeben werden, also typischerweise:
https://helpdesk.example.comhttps://docs.example.comAuf der HelpDesk-Seite erfolgt diese Freigabe über die Webserver-Einstellungen. Auf der Dokumentserver-Seite ist sie gegebenenfalls in Proxy, Webserver oder Sicherheitskonfiguration des eingesetzten Systems vorzunehmen.
Wenn HelpDesk oder der Dokumentserver nur über HTTP laufen, kann es je nach Browser- und Proxy-Konstellation zu Problemen mit gemischten Inhalten, Cookies, eingebetteten IFrames, WebSocket-Verbindungen oder Callback-Aufrufen kommen. Für die Standardinstallation sollten daher beide öffentlichen URLs konsequent über HTTPS betrieben werden.
.docx oder .xlsx.Die erweiterten URL-Felder werden erst dann notwendig, wenn Browser, HelpDesk-Server und Dokumentserver nicht alle dieselben Adressen verwenden können, zum Beispiel bei Reverse Proxy, NAT, Docker-Hostnamen oder getrennten internen und externen Netzen.
Dann gelten die Felder wie folgt: